Beitrag unseres Gründungsvorsitzenden Peter Wagemann
(Königswinter, 24.03.2010)
Königswinter, den 24.03.2010
Der "Goldmonat" geht zu Ende. Nach vielen und schweren Vorbereitungen sind eine herrliche "GOLD Party" sehr gute "GOLD-Gedanken" und ein einmalig großes Konzert, "GOLD Klänge" über die Bühne gegangen. Der Applaus und lobende Worte haben für die viele Arbeit Dank gebracht Es sind in guten Reden der 50 Jahre gedacht worden. Da ich aus räumlichen und gesundheitlichen Gründen nicht mehr so nahe dran bin, gehen einem Gedanken aus der aktiven Zeit durch den Kopf. Einen möchte ich hier weitergeben:
Nach Musik- oder Kirchenchorproben war Pastor Lückerath der Meinung, dass nach zwei Stunden Arbeit auch ein Zusammensein in einem musikwissenschaftlichen Seminar, wie er das nannte, zwingend notwendig ist. Dieses Seminar fand dann bei einem Glas Bier (für diejenigen die schon Bier trinken durften) oder alkoholfreien Getränken bei Mutter Anne statt. 1962 sprach er an einem Abend den Wunsch, aus in unser Repertoire einen Trauermarsch auf zu nehmen. Wir wunderten uns. Mein Gedanke ordnete diesen Wunsch in seine Vergangenheit als Marinepfarrer beim kommandierenden Admiral der Nordmeerflotte ein. Am 9. Mai 1963, seinem Todestag, wussten wir, woher der Wunsch kam; eine Vorahnung. Die Probe vor dem Beerdigungstag ging auch noch. Im Trauerzug von der Kirche zum Friedhof ging nichts mehr. Wir setzten zwar ein, doch nach einigen Takten fiel einer nach dem anderen aus. Zu bewegt waren wir alle und nicht mehr in der Lage, dem Instrument noch einen Ton zu entlocken. Verloren wir doch nicht nur einen gottbegnadeten Priester und Seelsorger, nicht unseren Vereinsgründer sondern auch einen väterlichen Freund, der immer für uns da war.
An seinem Grab hatte ich die Aufgabe, einige Worte zum Abschied zu sagen. Es fiel mir sehr schwer, doch ich versprach auch für alle Kameraden, in seinem Sinne weiter zu arbeiten und sagte er habe sich im Musikverein wohl ein Denkmal gesetzt.
Bärbel, die Schwester unseres Pastors, die ihm den Haushalt führte, sprach mich später auf meine Worte an und fragte: "Könnt und wollt ihr das denn auch halten?" Drauf sagte ich ganz bewusst ja.
Jetzt, 50 Jahre später und nach der GOLD Woche denke ich, man kann sagen, die Worte wurden gehalten von allen die damals dabei waren und von denen die neu hinzu gekommen sind In den Gedanken an Pastor Lückerath fallen mir auch die Vielen aus dem Verein ein, die ihm schon ins Jenseits gefolgt sind Den Freunden die mit uns gearbeitet haben und alles Schöne und auch weniger Schöne mit uns getragen haben.
Als Gründungsvorsitzender darf ich sagen alle Hochachtung vor dem Erreichten, Gratulation zu den guten Leistungen und Dank an alle die sich für das Gelingen eingesetzt haben. Haltet weiter so zusammen.
Allen Aktiven und Passiven des MVH alles Gute und den Aktiven weiterhin viel Erfolg.
Peter Wagemann Gründungsvorsitzender
Populäre Musik mit Tiefgang
(Aachener Zeitung Online, 21.03.2010, 15:55)
Aachen.
Marcel Philipp spielte an diesem Abend nicht die erste Geige.
Der Oberbürgermeister beschränkte sich aufs Zuhören.
Dass er sich freute, den Musikverein Hahn zu Gast zu haben, wollte er schnell mitteilen.
«Es ist mehr als angemessen, dass Sie in diesem Saal ihr Jubiläum feiern», sagte Philipp.
Er sollte Recht behalten.
«Goldklänge» versprachen Sarah Siemons und Elmar Brandt, die als Moderatoren durch den Abend führten, den rund 630 Gästen im ausverkauften Krönungssaal des Rathauses.
Der «Höhepunkt des Jubiläums» erwarte die Zuhörer.
Sie behielten Recht.
Die Erwartungen an das Konzert waren hoch.
Sie wurden übertroffen.
50 Jahre wird der Musikverein Hahn (MVH) in diesem Jahr alt.
Gegründet vor einem halben Jahrhundert von einer Handvoll Enthusiasten in einem kleinen Ort im äußersten Süden des Stadtgebiets, zählt das sinfonische Blasorchester mittlerweile rund 300 Mitglieder und hat sich einen Namen weit über Aachens Grenzen hinaus gemacht.
Die Basis für diese Erfolgsgeschichte?
Nun, sie war an diesem Abend nicht zu überhören.
Nach dem Auftakt mit dem monumentalen «Also sprach Zarathustra» und der anschließenden Begrüßung durch den Vorsitzenden des MVH, Günther Schreiber, ging es dann Richtung Entenhausen.
Daran führt beim MVH ohnehin kein Weg vorbei, der Titelsong der Zeichentrickserie «Ducktales» ist Pflicht für alle, die beim Verein ihre musikalische Ausbildung durchlaufen.
Die führt vom Ausbildungsorchester über das Jugendorchester schließlich in das Große Orchester.
Im Krönungssaal spielten sie erstmals in der Vereinshistorie gemeinsam.
Und wie!
«Oregon» aus der Feder Jakob de Haans wurde zu Gehör gebracht, die Hits aus «König der Löwen», «Fluch der Karibik» und «Die glorreichen Sieben».
Dazu «All I ask you of» aus Andrew Lloyd Webbers «Phantom der Oper», bei dem das Orchester so wunderbar von der eindrucksvollen Stimme Severine Joordens begleitet wurde.
Der heiter-witzige Dixieland-Klassiker «Tiger Rag» wurde vom Ausbildungsorchester unter Leitung von Simone Schlesak intoniert, daneben glänzten auch Jörg Carabin und Wim Brils mit vollem Einsatz am Dirigentenpult.
Herausragend das «Finale» von Dvorak und das ungezügelt kraftvolle «The Great Locomotive Chase».
Sogar ein Marsch hatte es ins Programm geschafft. «Stars an Stripes Forever» nämlich.
Er blieb die Ausnahme, was nicht gerade typisch für ein Blasorchester ist.
Der MVH setzt auf populäre Musik, ohne ins Profane abzugleiten.
Intoniert werden Melodien, die Spaß bereiten, nicht nur den Zuhörern.
Die Freude am Spiel ist dem Orchester zu jeder Zeit anzumerken.
Natürlich wurde der MVH nicht ohne Zugabe entlassen.
Der Musikverein Hahn ist 50 Jahre alt und kein bisschen leise.
Von Christoph Classen
Weltpremiere nach 50 Jahren
(Aachener Nachrichten Online, 21.03.2010, 09:55)
Aachen.
Weltpremiere nach 50 Jahren: Am Samstagabend standen zum ersten Mal in der Geschichte des Hahner Musikvereins alle 120 Musiker gemeinsam auf der Bühne.
Ausbildungsorchester, Jugendorchester und das große Orchester hatten sich für das große Jubiläumskonzert im Rathaus zusammen geschlossen.
«Die tolle Atmosphäre, das gemeinsame Spiel von so vielen Menschen - Das ist das beste Konzert, das der Musikverein je gegeben hat», lobte Monika Geffroy.
Ihre Tochter Kim spielt im Jugendorchester und ist begeistert.
«Es macht so viel Spaß hier im Verein», erzählt sie.
Der Hahner Musikverein hat sich zu einem der bekanntesten Blasorchester in ganz Nordrhein-Westfalen entwickelt und machte seinem Ruf am Samstag alle Ehre:
Ergreifende Musik vor beeindruckender Kulisse im Krönungssaal wurde den 650 Gästen geboten.
Stücke von klassisch bis modern, vom Komponisten Jacob de Haan über Filmmusik bis hin zu den Ducktales - Musiker und Zuschauer von klein bis groß kamen auf ihre Kosten.
Ein halbes Jahrhundert Musikgeschichte wurde mit diesen «Goldklängen» gefeiert.
Unterstützt wurde der Verein diesmal von der Sängerin Severine Joordens.
Die Kinder aus dem Ausbildungsorchester hatten sich kleine Theatereinlagen überlegt.
Musiker und Zuschauer waren sich einig: Das Jubiläumskonzert war etwas ganz Besonderes.
Von Stefanie Bücken
Mit einer Wette fing vor 50 Jahren alles an
(Aachener Nachrichten Online, 04.03.2010, 14:51)
Aachen. Wenn ein Musikverein über ein Geheimrezept für Eier mit Speck verfügt, ein Instrument mit dem wunderlichen Namen «Ur-Tuba» besitzt und nebenbei auch noch 50 Jahre alt wird, ist das ein Grund das Jubiläum zu feiern. Genau das tut der Musikverein Hahn (MVH) am 6. März in der Hahner Pfarrkirche und am 20. März im Krönungssaal.
«Aber wo ist Hahn», fragt sich selbst der ortskundige Aachener. Für die Hahner Musikfreunde ist die Wissenslücke indes kein Affront, sie sind stolz auf den im äußersten Südosten gelegenen und 980 Seelen umfassenden Ortsteil von Aachen. «In Hahn ist jeder vierte Bewohner Mitglied im Musikverein», freut sich der Vorsitzende Günther Schreiber und erzählt gemeinsam mit den Urgesteinen Hubert Merx und Franz-Josef Hansen von den Anfängen des MVH.
Im örtchen lebten und wirkten schon vor 50 Jahren ein sangesfreudiges Männerquartett, ein Pastor und dessen Schwester. Alle sind untrennbar mit der Geburtsstunde des Vereins verbunden.
Jakob Lückerath, besagter Pastor, hatte nämlich einen Traum: Er wollte sein eigenes Blasorchester haben, um für alle Feierlichkeiten in und um Hahn herum gerüstet zu sein und nicht immer Musikanten der benachbarter Gemeinden ausleihen zu müssen. Also setzte der Kirchenmann zu der kühnen Wette an, man werde im nächsten Jahr eine eigene kleine Blaskapelle am Platze haben - und besiegelte alles mit nichts Geringerem als zehn Flaschen Wein.
Das war 1959. Schnell sorgte der Pastor dafür, dass das Männerquartett nicht nur sang, sondern auch zu musizieren begann. Die Wette wurde gewonnen und 1960 der MVH gegründet - und die Kapelle wuchs und gedieh. Zehn Bläser bliesen schon zwei Jahre später für die Kommunionkinder an Fronleichnam. Jetzt fehlte dem Wohlklang nur noch eine Tuba.
Auch da wusste Lückerath, selbst eifriger Tenorhornspieler in der Kapelle, Abhilfe zu schaffen. Er trug das eigentlich für eine Waschmaschine zurückgelegte Geld ins nächste Musikalienhaus und erwarb das teure Instrument, die «Ur-Tuba», die heute noch bei keinem Konzert fehlen darf. Beim nächsten Auftritt baute sich des Pastors Schwester, die dem Geistlichen den Haushalt führte, vor dem Tuba-Spieler Franz-Josef Hansen auf und stellte fest: «He, Franz-Jupp, du bes op ming Waschmaschin am blose». Leider starb der findige Pastor schon 1963, doch seine Begeisterung für die Blasmusik ist im Verein bis zum heutigen Tag ungebrochen vorhanden.
[...] mehr auf an-online.de
Eindrucksvolle Hörproben einer Erfolgsgeschichte
Musikverein Hahn spielt beim Frühjahrskonzert auf
(Aachener Zeitung, Aachen 10. April 2009)
Aachen. Rudolf Krumbrach verpasst nie ein Konzert des Musikvereines Hahn (MVH). Das hängt sicher auch damit
zusammen, dass er als Geschäftsführer der musikalischen Fromation aus
Aachens Süden fungiert, in der auch seine Tochter regelmäßig zum
Instrument greift. [...]
[...] „Mit dem Frühjahrskonzert wollen wir auch immer ein bisschen Aufbruchsstimmung verbreiten, wir
möchten, dass die Gäste beschwingt nach Hause gehen", sagte Krumbach.
Die ambitionierte Zeilsetzung war schon erreicht, als das
Konzert noch nicht einmal die „Halbzeit" überschritten hatte. Denn nach dem wahrlich heldenhaften
Auftakt des Jugendorchesters mit „Who's that Masked Man?" servierte es seinem Publikum „L.A. California" aus der Feder
von Kees Vlak. Spielerisch eine große Herausforderung übrigens,
der Schwierigkeitsgrad ist hoch. Das Jugendorchester meisterte
sie bravourös. Auch beim folgenden „Music" von John Miles
[...] glänzten die 13 bis 18 Jahre alten Musiker unter Leitung von
Jörg Carabin.
Bereits zuvor hatten die noch jüngeren für Furore gesorgt.
Zunächst einmal, weil sie in so geringer Zahl auf der Bühne
erschienen waren. Sarah Ziemons, die durch den Konzertabend führte, konnte das
Publikum aber beruhigen: „Kein Grund zur Sorge. Unser Ausbildungsorchester ist nur so ausgedünnt, weil viele den
Sprung ins Jugendorchester geschafft haben." Die Musiker, die
diesen Schritt noch vor sich haben, erfreuten ihre Zuhörer mit
„Four Little Pieces", dirigiert von Simone Schlesak. [...]
Das große Finale gehörte dann dem Großen Orchester des MVH.
Mit „Fanfare from Shattering Sparks", „Fate of the Gods" und der
„Finale Symphony Nr. 9" bereitete es gewissermaßen nur den Boden für
den folgenden Paukenschlag.
Herausragend war der excellent dargebotene Triumphmarsch aus
Aida, und auch bei der abschließenden „Cuban Ouverture" schöpfte
das Große Orchester unter Leitung von Wim Brils sein gesamtes
musikalisches Können aus. Der MVH ließ ein entzücktes Publikum zurück, das
langen Applaus spendete.
Voller Krönungssaal füllt indirekt leere Mägen
6. Orchesterparade: Hochgenuss für Musikfreunde. Erlös für "Aachener Kindern den Tisch decken".
(Aachener Zeitung, Aachen 10. November 2008)
Aachen. Dass immer mehr Besucher Richtung Rathaus
strömten, war nicht allein für die auftretenden Musiker Grund zur Freude.
Denn die Rechnung an diesem Abend war denkbar simpel: Je voller der Krönungssaal, desto mehr knurrende Kindermägen lassen sich
füllen.
Das Jugendorchester des Musikverein Hahn (MVH) hatte zur 6. Orchesterparade eingeladen. Mit von der Partie waren neben
des ausrichtenden Hahnern die Jugendorchester des
Instrumentalvereins Eilendorf und des Harmonievereins St. Petrus Baesweiler. Die
Musiker von "IndeMusik", dem jungen Orchester aus Kornelimünster,
ließen höflich dem "Moscow State Wind College Concert Orchestra"
den Vortritt, das derzeit bei den Kollegen im Aachener Süden zu
Gast ist. Mit der ausdrücklichen Zustimmung aller Beteiligten
hatte MVH-Vorsitzender Günther Schreiber beschlossen, den Erlös
der Orchesterparade an "Aachener Kindern den Tisch decken" zu
spenden.
"Jugend spielt für Jugend" lautete folgerichtig der Leitsatz
des musikalischen Reigens. [...]
Als Eisbrecher fungierten die Eilendorfer unter Leitung von
Didier Dhont. Mit "Les gendarmes de Saint-Lopez" boten sie ein
Stück, das an Lebensfreude schwer zu überbieten ist. Danach war es am Harmonieverein St. Petrus Baesweiler unter Leitung von
Benedikt Gohr, die eigene Spielkunst unter Beweis zu stellen. Mit dem
majestätischen "Hobbits Dance und Hymn" aus Tolkiens Herr
der Ringe gelang dieses Vorhaben auf beeindruckende Weise.
Herausragend war auch die Darbietung von "Dakota". Der MVH unter Leitung von
Jörg Carabin knüpfte nahtlos da an, wo die Baesweiler aufgehört
hatten. Besonders viel Applaus gab es für "At world`s end" aus dem Piratenstreifen "Fluch der Karibik".
Das fulminante Finale gestalteten die jungen Russen. Wie
schon bei ihrem Konzert im Inda-Gymnasium (wir berichteten) wussten
die angehenden Profi-Musiker unter Leitung von Rem Gecht, mit blitzsauberem Spiel zu begeistern. Ihre Darbietung war vor
allem eines: beeindruckend. So konnte Günther Schreiber nach
langem Schlussapplaus ein positives Fazit ziehen. [...]
Piraten haben Einzug in der Erlöserkirche
Musikverein Hahn gastiert zum ersten Mal in Brand. Gelungene
Premiere.
(Aachener Zeitung, Aachen 06. November 2008)
Aachen. Ungewohnte Klänge drangen aus der Erlöserkirche.
Zum ersten Mal gastierte der Musikverein Hahn mit seinem
traditionellen Kirchenkonzert in Brand. Die Kirchenkonzerte haben in den
letzten Jahren so viele Besucher angezogen, dass die Musiker aus
Hahn nun erstmals auf die größere Erlöserkiche in Brand auswichen.
Eine gelungene Premiere.
Unter Leitung von Jörg Carabin machte das Jugendorchester [...] den Anfang. Durch das Programm des Jugendorchesters führte Jugendleiterin Ronja Ortmann. [...]
Vor dem dritten Song erfolgte ein ganz spezieller Stabwechsel. Simone Schlesak, die sonst das
Ausbildungsorchester leitet, übernahm den Taktstock von Dirigent Jörg Carabin.
Ihre Premiere am Pult des Jugendorchesters feierte die junge Frau
mit John Miles` Evergreen "Music". Das Publikum war begeistert.
Ohne Verschnaufpause ging es weiter - nun wieder mit Jörg
Carabin am Taktstock. Klangewaltig hielten die Piraten Einzug in die Erlöserkirche. Die Musik aus "Fluch der Karibik 3" fesselte
das Publikum. Filmmusiken standen aus im Folgenden auf dem
Programm. [...]
Nach kurzer Pause legte dann das Große Orchester unter
Leitung von Wim Brils los. Es nahm das Publikum mit auf eine Reise zur Weltmeisterschaft der Lokomotiven mit dem "Starlight
Express". Im Stück "Fate of the gods" präsentierten die Musiker dann eindrucksvoll den ewigen Kampf zwischen Gut und Böse.
"Bitte einsteigen" hieß es wenig später erneut. Allerdings
ging es diesmal um einen Zug der ganzen besonderen Art, nämlich den
"Polar Express", der einen kleinen Jungen direkt zum Weihnachtsmann
befördert.
Musik im Wald: Konzert aus vielen tollen Tönen
AZ, Aachen 02.Mai 2008

Aachen. Ausnahmezustand beim Jugendorchester Hahn:
Dirigent Jörg Carabin stand beim Freiluftkonzert am Donnerstag ganz
alleine da. Seine Musiker waren verschwunden und rund um das
Freizeitgelände Walheim verstreut.
«Ohne Musiker gibtŽs kein Konzert», stellte Jörg Carabin
fest und bat die zahlreich versammelten Kinder um Hilfe. Ausgestattet
mit Landkarte und Notenstickern machten sich die Musik-Spürnasen
daran, in Begleitung von Forschern «durchs Dickicht des Waldes zu
tappen» und die Tonkünstler samt Instrumenten einzusammeln. «Wir
haben welche», freute sich der achtjährige Tim, als sein Team eine
Gruppe von Hornspielern aufspürt. Brigitte Weber, 18 Jahre alt,
erklärte den Kindern, wie man bei einem Doppelhorn die Töne
verändert: «Dafür hat es die Züge und die drei Ventile.»
Schräge Flöte
In einem anderen Versteck hat irgendetwas nicht gestimmt:
Eine Flöte quietschte schräg durch die harmonische Bläsermelodie.
Schnell haben die Kinder den Fehler erkannt und bewundern die Instrumente.
«Das würde ich auch gerne spielen können», sagte die neunjährige Josephine über eine Trompete. Vielleicht spielt sie die ja
bald im Jugendorchester Hahn.
«68 Menschen im Alter von zehn bis 18 Jahren wirken bei uns
mit», erzählt Ronja Ortmann, Jugendleiterin. Jedes Jahr findet an
Christi Himmelfahrt ein Konzert statt, am vergangenen Donnerstag
jedoch erstmals unter freiem Himmel. «Auch die Rallye ist neu»,
sagt Ronja Ortmann. Mit der Suche nach Musikstücken und Tönen könne man
die Instrumente spielerisch vorstellen. Der Verein richtet sich
seit rund 20 Jahren auf die Kinder- und Jugendarbeit aus und
freut sich immer über Zuwachs und Förderung.
Erst nachdem die jungen Musikforscher alle «tollen Töne»
gefunden haben, konnte das Jugendorchester Hahn mit dem Konzert
beginnen. Neben Filmmusik aus «Fluch der Karibik» oder den «Simpsons» präsentierte es das Kernstück der Rallye: Die gesammelten
Töne ergeben zusammen das Lied «ProbierŽs mal mit Gemütlichkeit».
Der Musikverein Hahn begeistert erneut beim
Frühjahrskonzert
Anspruchsvolle Arrangements auf hohem Niveau. Drei Orchester
spielen auf.
(Aachener Zeitung, Aachen 12.März 2008)
Aachen. Die Bandbreite reichte von Filmmusik über Musik von ABBA und Joe Cocker bis hin zu einer sinfonischen Erzählung. Der Musikverein Hahn sorgte bei seinem
Frühjahrskonzert bei den zahlreichen Zuschauern in der Aula der Gesamtschule
Brand für helle Begeisterung. Gleich drei Orchester brachten sehr anspruchsvolle Arrangements teilweise auf höchstem Niveau zu
Gehör.
Das Ausbildungsorchester unter der Leitung von Simone
Schlesak übernahm die Funktion des Eisbrechers. Mit Filmmusik aus den
bekannten Streifen Spiderman und Harry Potter wussten die
neun- bis zwölfjährigen "Musikazubis" durchaus zu überzeugen. [...]
Die Jugend startete ihren Programmteil zunächst zur
überraschung der Zuschauer ohne den Dirigenten Jörg Carabin. Hier handelte es
sich [...] um die Beweiserbringung, dass das Jugendorchester
bereits sehr eigenständig agieren kann. Unter dem Jubel der Zuschauer
meisterten die Nachwuchsmusiker, freilich dann mit ihrem Dirigenten,
völlig mühelos schwierige Musikstücke wie die Filmmusik aus "Fluch
der Karibik", das Intro der "Simpsons" sowie "ABBA on Broadway".
Nach einer kurzen Pause folgte der Auftritt des "Großen
Orchesters" unter der Leitung von Wim Brils. Den Hahner Musikern gelang
mit der Ouverture zu "Orpheus in der Unterwelt" ein berauschender
Einstieg in den letzten Programmteil. Der berühmte Can Can riss die
Zuhörer mit viel Dynamik nahezu von den Sitzen. [...] die
nachfolgende Sinfonische Erzählung "Der Wind in den Weiden" [...] lag dem
Musikverein Hahn ganz besonders gut. über ein Medley der
größten Hits von Joe Cocker und "A Taste of Honey" [...] ging es
kurzweilig über zum großen Finale, wobei das Jugendorchester gemeinsam
mit dem Großen Orchester in einem bemerkenswerten Klangkörper den Regimentsmarsch der Deutschmeister intonierte.
Schwungvoller Dämmerschoppen
Im Schatten der Burg spielte der Musikverein Hahn gekonnt
auf
(Aachener Zeitung, Nordkreis 23.Juli.2007)

Baesweiler. Die Stadt Baesweiler hatte im Rahmen des Kultur-programms zum dritten Dämmerschoppen, diesmal an
die Settericher Burg, geladen. Und trotz des wechselhaften
Wetters fanden sehr viele Gäste den Weg vor das historische Gemäuer.
Für die schwungvolle Unterhaltung sorgte an diesem Abend der
Musikverein Hahn aus Aachen. Unter dem Dirigenten Jörg
Carabin ging es dabei recht flott zu. Das umfangreiche Programm bot
Musikgenuss vom Feinsten. Ob traditionelle Blasmusik, Ausschnitte aus
bekannten Musicals oder auch der umjubelte Abba-Abstecher und die Sinatra-Stücke - der Musikverein hatte von Beginn an die
Zuhörer voll auf seiner Seite und bekam als Dank reichlich Beifall, natürlich auch von Bürgermeister Dr. Willi Linkens. [...]
Eine musikalische Weltreise durch alle fünf Kontinente
Musikverein Hahn hatte zum Frühjahrskonzert mit allen Orchestern geladen. Alle überzeugten das Publikum mit imposantem Spiel.
(Aachener Zeitung, 20.März 2007)
Aachen. Sinfonische Blasmusik der Spitzenklasse bot der Musikverein Hahn. Auf dem schon traditionellen Frühjahrskonzert in der Aula des Berufskollegs für
Gestaltung und Technik beeindruckten alle drei Orchester des Vereins.
Den Anfang machten die Jüngsten. Im Ausbildungsorchester des
Musikvereins spielen Kinder ab 8 Jahren. Leiterin Simone
Schlesak führt die Steppkes an die spätere Arbeit im Jugend- und
Großen Orchester heran. Mit viel Erfolg. Mit den Stücken "Five
continents" und "A sailors adventure" nahmen die rund 30 jungen Musiker
ihr Publikum mit auf eine musikalische Weltreise.
Gerade auf die erfolgreiche Kinder- und Jugendarbeit ist der
Verein stolz. [...] Dass diese Nachwuchsförderung ein echtes
Erfolgsrezept ist, machte der Auftritt des Jugendorchesters deutlich. Nach
einem imposanten Einstieg mit "Spots" [...] jagten spätestens die "Highlights from Exodus" den Zuhörern Schauer über den
Rücken. Lautstärke- und Tempowechsel meisterten die Jugendlichen
zwischen zwölf und achtzehn Jahren beeindruckend und setzten so
starke Akzente. [...] Jörg Carabin, Leiter des Jugendorchesters war
mit der Leistung seiner Musiker sichtlich zufrieden. Auch das
Publikum war begeistert.
[...] Im Anschluss an die Pause war das Große Orchester an
der Reihe. Unter der Leitung von Dirigent Wim Brils
präsentierten die über 70 Musiker ein Repertoire von Marsch- bis Filmmusik.
Unter anderem bewiesen sie mit dem Song "Alpina Saga", dass man
die Schönheit der Berge akustisch erleben kann.
Hahner Blasorchestet fesselte alle Zuhörer
Auf dem Programm standen altbekannte Musicalmelodien von Andrew Lloyd Webber und Filmmusik, aber
auch exotischere Stücke (Aachener Zeitung, 24. November 2006)
Parkplätze waren um die Walheimer Kirche St. Anna rar
gesät, denn der Musikverein Hahn hatte zum Konzert geladen. Aber nicht
nur an Parkplätzen mangelte es, auch mit Sitzplätzen in der Kirche
war es knapp. Glücklich konnte sich schätzen, wer einen Platz
ergattern konnte, um dem traditionellen Kirchenkonzert des
sinfonischen Blasorchesters beizuwohnen.
[...] Die 90-minütige Darbietung der beiden Blasorchester des Musikvereins fesselte bis zum Schluss.
Das Jugendorchester unter Leitung von Jörg Carabin gab dem begeisterten Publikum sogar zwei Zugaben. Die mehr als 40 Jungmusiker präsentierten sich von ihrer besten Seite. Auch
das so genannte "Große Orchester" überzeugte das Publikum mit seiner Vielseitigkeit. Seine 45 Mitglieder decken [...] die typische Besetzung eines sinfonischen Blasorchesters ab. Besonderheit
in diesem Jahr war der zusätzliche Pianist Stefan Hansen, der
in zwei Stücken sein Können zeigte.
Dirigent Wim Brils hatte ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt: [...]. So konnte das gesamte Klangspektrum des Blasorchesters ausgeschöpft
werden, jedes Instrument hatte seine Solipartien.
"Die Leute sollen etwas Erkennbares im Programm haben", erläutert Orchesterleiter Wim Brils die Programmgestaltung lächelnd, denn die ausgewogene Mischung
macht es schließlich. So kann man schon gespannt sein, welche
Melodien beim nächsten Konzert am 17. März 2007 aufgeführt werden. [...]
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